• Bk. II, Ch. 3, R. J. Hollingdale, trans. (1971), p. 170
Dem Reichen übergibt der Baumeister mit dem Schlüssel des Palastes alle Bequemlichkeit und Behäbigkeit, ohne irgend etwas davon mitzugenießen. Muß sich nicht allgemach auf diese Weise die Kunst von dem Künstler entfernen, wenn das Werk wie ein ausgestattetes Kind nicht mehr auf den Vater zurückwirkt? Und wie sehr mußte die Kunst sich selbst befördern, als sie fast allein mit dem öffentlichen, mit dem, was allen und also auch dem Künstler gehörte, sich zu beschäftigen bestimmt war!
What It Means
This is a placeholder explanation generated by the low-overhead model. It interprets "Dem Reichen übergibt der Baumeister mit dem Schlüssel des Palastes alle Bequemlichkeit und Behäbigkeit, ohne irgend etwas davon mitzugenießen. Muß sich nicht allgemach auf diese Weise die Kunst von dem Künstler entfernen, wenn das Werk wie ein ausgestattetes Kind nicht mehr auf den Vater zurückwirkt? Und wie sehr mußte die Kunst sich selbst befördern, als sie fast allein mit dem öffentlichen, mit dem, was allen und also auch dem Künstler gehörte, sich zu beschäftigen bestimmt war!" in the context of "The architect hands over to the rich man with the keys to his palace all the ease and comfort to be found in it without being able to enjoy any of it himself. Must the artist not in this way gradually become alienated from his art, since his work, like a child that has been provided for and left home, can no longer have any effect upon its father? And how beneficial it must have been for art when it was intended to be concerned almost exclusively with what was public property, and belonged to everybody and therefore also to the artist!
• Bk. II, Ch. 3, R. J. Hollingdale, trans. (1971), p. 170" to mean that wisdom is timeless.