Nun aber schien Sokrates die tragische Kunst nicht einmal "die Wahrheit zu sagen": abgesehen davon, dass sie sich an den wendet, der "nicht viel Verstand besitzt", also nicht an den Philosophen: ein zweifacher Grund, von ihr fern zu bleiben. Wie Plato, rechnete er sie zu den schmeichlerischen Künsten, die nur das Angenehme, nicht das Nützliche darstellen und verlangte deshalb bei seinen Jüngern Enthaltsamkeit und strenge Absonderung von solchen unphilosophischen Reizungen; mit solchem Erfolge, dass der jugendliche Tragödiendichter Plato zu allererst seine Dichtungen verbrannte, um Schüler des Sokrates werden zu können." - Meaning and context.">
But for Socrates, tragedy did not even seem to "tell what's true", quite apart from the fact that it addresses "those without much wit", not the philosopher: another reason for giving it a wide berth. Like Plato, he numbered it among the flattering arts which represent only the agreeable, not the useful, and therefore required that his disciples abstain most rigidly from such unphilosophical stimuli — with such success that the young tragedian, Plato, burnt his writings in order to become a pupil of Socrates.
• p. 68

Nun aber schien Sokrates die tragische Kunst nicht einmal "die Wahrheit zu sagen": abgesehen davon, dass sie sich an den wendet, der "nicht viel Verstand besitzt", also nicht an den Philosophen: ein zweifacher Grund, von ihr fern zu bleiben. Wie Plato, rechnete er sie zu den schmeichlerischen Künsten, die nur das Angenehme, nicht das Nützliche darstellen und verlangte deshalb bei seinen Jüngern Enthaltsamkeit und strenge Absonderung von solchen unphilosophischen Reizungen; mit solchem Erfolge, dass der jugendliche Tragödiendichter Plato zu allererst seine Dichtungen verbrannte, um Schüler des Sokrates werden zu können.

— Friedrich Nietzsche

What It Means

This is a placeholder explanation generated by the low-overhead model. It interprets "Nun aber schien Sokrates die tragische Kunst nicht einmal "die Wahrheit zu sagen": abgesehen davon, dass sie sich an den wendet, der "nicht viel Verstand besitzt", also nicht an den Philosophen: ein zweifacher Grund, von ihr fern zu bleiben. Wie Plato, rechnete er sie zu den schmeichlerischen Künsten, die nur das Angenehme, nicht das Nützliche darstellen und verlangte deshalb bei seinen Jüngern Enthaltsamkeit und strenge Absonderung von solchen unphilosophischen Reizungen; mit solchem Erfolge, dass der jugendliche Tragödiendichter Plato zu allererst seine Dichtungen verbrannte, um Schüler des Sokrates werden zu können." in the context of "But for Socrates, tragedy did not even seem to "tell what's true", quite apart from the fact that it addresses "those without much wit", not the philosopher: another reason for giving it a wide berth. Like Plato, he numbered it among the flattering arts which represent only the agreeable, not the useful, and therefore required that his disciples abstain most rigidly from such unphilosophical stimuli — with such success that the young tragedian, Plato, burnt his writings in order to become a pupil of Socrates.
• p. 68" to mean that wisdom is timeless.

Source: Wikiquote: "Friedrich Nietzsche" (Quotes, The Birth of Tragedy (1872): The Birth of Tragedy Out of the Spirit of Music (1873), later expanded as The Birth of Tragedy, Or: Hellenism and Pessimism (1886), Shaun Whiteside translation, Penguin Classics (1993)) The 'What it means' explanation text was generated by Google Gemini Flash (accessed January 18, 2026). https://gemini.google.com/app
Friedrich Nietzsche

About Friedrich Nietzsche

Friedrich Wilhelm Nietzsche (15 October 1844 – 25 August 1900) was a German philosopher, cultural critic, composer, poet, writer, and philologist whose work has exerted a profound influence on modern intellectual history. His critiques of contemporary culture, religion, and philosophy centered on a basic question regarding the foundation of values and morality.